Die Mitarbeiter der Lukaskirche

 

  Pfarrer Dieter Rau
zuständig für die Straßen von A bis L,
Pfarramtsleiter und Vorsitzender des Kirchenvorstands,
Redaktion des Lukasboten

Kurzportrait:

Geboren wurde er am 11.10.1956 in Zwickau,
sein Vater Johannes Rau war Pfarrer, später Superintendent und Oberlandeskirchenrat,
die Mutter Irmtraud Rau war Pfarr- und Hausfrau, lebt in Dresden.

Er ist aufgewachsen in Vielau, Schneeberg und Freiberg, besuchte die Polytechnische Oberschule bis zur 10. Klasse.
Aus politischen Gründen wurde er nicht in die Erweiterte Oberschule aufgenommen.

Herr Rau absolvierte eine Ausbildung zum Elektroinstallateur in Oberbobritzsch und war aushilfsweise Domküster in Freiberg.

Aufgrund der Wehrdienstverweigerung wurde er zum Bausoldaten gemustert.

Nach Ablegen der Sonderreifeprüfung absolvierte Herr Rau sein Studium der Theologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig.

Seine bisherigen beruflichen Stationen sind:
- Vikariat in Dresden-Bühlau
- Katechetikum in Dresden-Strehlen
- 1983-1993 Pfarrstelle in Großerkmannsdorf-Kleinwolmsdorf bei Radeberg
- 1993-2009 Pfarrstelle in Pirna-Copitz, seit 1999 in der vereinigten Kirchgemeinde Pirna
- seit 2009 Lukaskirche

Dieter Rau ist verheiratet seit 1983 mit Dagmar geb. Walter, Elektroingenieurin in Dresden;
Sie haben drei inzwischen erwachsene Kinder: Katharina, Friederike und Andreas.

 

 

  Pfarrer Rainer Petzold
zuständig für die Straßen von M bis Z,
Vorstandsvorsitzender des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs,
Vorsitzender des Pfarrkonvents Dresden Mitte I,
Stellv. Vorsitzender der Kirchenbezirkssynode,
Delegierter der Sächsischen Pfarrervertretung,
Vorstandsmitglied der Fördervereine Eliasfriedhof e.V. und Lukaskirche Dresden e.V.

"Steckbrief": geboren in Dresden (1949), verheiratet mit einer Pfarrerin, drei erwachsene Söhne, ein Enkel; Ausbildung: Kreuzchor und -schule (Abitur 1967), 1967/75 Theologiestudium an der Universität Rostock (Staatsexamen 1972), 1975/76 kirchlische Ausbildung in Leipzig (2. Theol. Examen 1976), Zusatzausbildungen in Klinikseelsorge, Religionspädagogik und Notfallseelsorge; Berufspraxis: Gemeindepfarrer (1976/85 Apostelkirche Leipzig, seit 1991 Lukaskirche Dresden), Krankenhauspfarrer (1985/91 Klinikum Dresden-Johannstadt und St. Joseph-Stift, seit 2005 Landeskrankenhaus Arnsdorf), Religionslehrer (1994/2005 Vitzthum-Gymnasium Dresden), Notfallseelsorger (seit 2002 in Dresden).

Arbeitsschwerpunkt: Die spezielle Seelsorge in bestimmten Lebenssituationen habe ich in meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit als ein wichtiges Anliegen verstehen gelernt und als eine besondere Herausforderung angenommen. In der achtziger Jahren wurde das Symbol der schwedischen Kirche für die Krankenhausseelsorge in Deutschland übernommen. Ich habe einmal versucht, dieses Symbol mit meinen Worten zu deuten:

LEBEN IM KREUZ
gibt raum und grenze
lässt wachsen und reifen
blühen und welken
verdorren und sterben
 
LEBEN UNTERM KREUZ
bricht ab noch vorm ziel
zerstört und vernichtet
abschied und schmerz
hüllt alles in dunkel
 
LEBEN MIT DEM KREUZ
bringt frohes erwachen
ermutigt und tröstet
auf anderem wege
neues entsteht
dreifaltig entfaltet
wird bleiben in ihm

 

 

Katharina Pfeiffer   Diplom-Kirchenmusikerin Katharina Pfeiffer
Kantorin und Leiterin des Concentus vocalis St. Lukas und des St. Lukas Gospelchores

Katharina Pfeiffer wurde 1982 geboren und wuchs in Berlin-Pankow in einem musikalischen Elternhaus. Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt sie Unterricht in den Fächern Klavier und Geige, später auch Schlagzeug an der dortigen Musikschule.

Ihr Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden schloss Sie 2008 mit dem Prädikat "Sehr gut" ab. 

Ihren Kirchenmusik - A- Abschluss erlangte Katharina Pfeiffer in diesem Jahr. 
Sie studierte u. a. bei Prof. Christfried Brödel, Prof. Matthias Geißler und Matthias Mücksch Chor- und Orchesterdirigieren sowie Orgel bei Steffen Walther und Merit Eichhorn.

Seit 2011 ist Katharina Pfeiffer Kantorin der Lukaskirche Dresden und seit August 2011 Chorleiterin des Concentus Vocalis St. Lukas und des St. Lukas Gospeklchores.

 

  Diplom-Religionspädagogin (FH) Bettina Müller
Mitarbeiterin für Kinder- und Jugendarbeit
Ansprechpartnerin für das Wohnungslosen-Nachtcafé

Geboren 1960 in Pirna,
1976-1992 Finanzökonomin bei der Kreissparkasse Pirna,
1992-1996 Studium der Religionspädagogik und Gemeindediakonie an der Evangelischen Fachhochschule Moritzburg,
seit 1996 Gemeindepädagogin an der Lukaskirche

Anstoßen und anrühren, das ist mir wichtig. Anstoßen, darunter verstehe ich: Anstöße zu geben und zu bekommen. Das heißt, dass ich in der Kinder- und Jugendarbeit keine "Glaubenslehre" aus festgefügten Sätzen vermitteln will, sondern ich möchte, dass dort Auseinandersetzung passiert, persönliche Konfrontation mit biblischen Aussagen und mit existenziellen Situationen unseres Lebens. Ich möchte Anstöße geben für religiöse Erfahrungen, die nicht nur geistig, sondern auch sinnlich, nicht nur in Gewissheiten, sondern auch im Zweifel erlebbar werden. Religiöse Erfahrungen sind nicht an Religionszugehörigkeit gebunden. Deshalb ist mir eine Atmosphäre der Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Arten zu glauben, gegenüber anderen Ansichten und Lebensweisen wichtig. Anrühren setzt zunächst die Bereitschaft voraus, sich auch von etwas anrühren zu lassen. Dafür innere Räume zu schaffen, sehe ich als eine meiner Aufgaben. Es ist mir wichtig, Ergriffenheit zu wecken, etwas Tiefes, das uns umtreibt und berührt, gemeinsam mit anderen aufzuspüren und diese Ergriffenheit auch erlebbar zu machen.