Die Mitarbeiter der Lukaskirche
Kurzportrait: Geboren wurde er am 11.10.1956 in Zwickau, Er ist aufgewachsen in Vielau, Schneeberg und Freiberg, besuchte die Polytechnische Oberschule bis zur 10. Klasse. Herr Rau absolvierte eine Ausbildung zum Elektroinstallateur in Oberbobritzsch und war aushilfsweise Domküster in Freiberg. Aufgrund der Wehrdienstverweigerung wurde er zum Bausoldaten gemustert. Nach Ablegen der Sonderreifeprüfung absolvierte Herr Rau sein Studium der Theologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Seine bisherigen beruflichen Stationen sind: Dieter Rau ist verheiratet seit 1983 mit Dagmar geb. Walter, Elektroingenieurin in Dresden;
"Steckbrief": geboren in Dresden (1949),
verheiratet mit einer Pfarrerin, drei erwachsene Söhne, ein Enkel;
Ausbildung: Kreuzchor und -schule (Abitur 1967), 1967/75 Theologiestudium
an der Universität Rostock (Staatsexamen 1972), 1975/76 kirchlische
Ausbildung in Leipzig (2. Theol. Examen 1976), Zusatzausbildungen in
Klinikseelsorge, Religionspädagogik und Notfallseelsorge; Berufspraxis: Gemeindepfarrer
(1976/85 Apostelkirche Leipzig, seit 1991 Lukaskirche Dresden), Krankenhauspfarrer
(1985/91 Klinikum Dresden-Johannstadt und St. Joseph-Stift, seit 2005
Landeskrankenhaus Arnsdorf), Religionslehrer (1994/2005 Vitzthum-Gymnasium
Dresden), Notfallseelsorger (seit 2002 in Dresden).
Geboren 1961 in Bremen. Am Morgen des 3. Dezember 2009 ist der Kantor der Lukaskirche und Chorleiter des concentus vocalis St. Lukas und des St. Lukas Gospelchores nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin verstorben. Die Stelle des Kantors der Lukaskirche wird derzeit ausgeschrieben und soll zum Beginn des neuen Kirchenjahres wiederbesetzt werden. Kirchenvorstand und Kirchenmusikausschauss haben gemeinsam an einem kirchenmusikalischen Konzept gearbeitet, das die Grundlage für die Fortsetzung und Entwicklung der vielfältigen kirchenmusikalischen Arbeit der Lukaslkirchgemeinde unter Leitung eines neuen Kantors dienen soll.
Geboren 1960 in Pirna, Anstoßen und anrühren, das ist mir wichtig. Anstoßen, darunter verstehe ich: Anstöße zu geben und zu bekommen. Das heißt, dass ich in der Kinder- und Jugendarbeit keine "Glaubenslehre" aus festgefügten Sätzen vermitteln will, sondern ich möchte, dass dort Auseinandersetzung passiert, persönliche Konfrontation mit biblischen Aussagen und mit existenziellen Situationen unseres Lebens. Ich möchte Anstöße geben für religiöse Erfahrungen, die nicht nur geistig, sondern auch sinnlich, nicht nur in Gewissheiten, sondern auch im Zweifel erlebbar werden. Religiöse Erfahrungen sind nicht an Religionszugehörigkeit gebunden. Deshalb ist mir eine Atmosphäre der Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Arten zu glauben, gegenüber anderen Ansichten und Lebensweisen wichtig. Anrühren setzt zunächst die Bereitschaft voraus, sich auch von etwas anrühren zu lassen. Dafür innere Räume zu schaffen, sehe ich als eine meiner Aufgaben. Es ist mir wichtig, Ergriffenheit zu wecken, etwas Tiefes, das uns umtreibt und berührt, gemeinsam mit anderen aufzuspüren und diese Ergriffenheit auch erlebbar zu machen.
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